Darstellung einer Axomeratherapie an einem Knie mit Nadeln und Elektroden

Axomeratherapie

Was ist die Axomeratherapie?

Der wissenschaftliche Name der Axomeratherapie is Percutaneous Bioelectric Current Stimulation.

Logo der Columbus Health Products GmbH (axomera.com)

Die Axomeratherapie – ehemals NSM-Stimulation – beruht darauf, dass zelluläre elektrische Felder die Entzündung und Regeneration steuern. Dies kann man bei dem mexikanischen Schwanzlurch (Axolotl) beobachten. Dieses Tier ist in der Lage nach Verletzungen ganze Gliedmaßen und Organe bis hin zu Herz und Gehirn vollständig zu regenerieren.

Während der Regenerationsphase erzeugt der Axolotl in den regenierenden Geweben spezifische elektrische Felder. Genau solche Felder werden bei der Axomeratherapie durch einen Mikroprozessor generiert, um die Entzündung und Heilung zu steuern.

Die Axomeratherapie wurde in Düsseldorf von Prof. Albrecht Molsberger und seinem Team zuerst zur Behandlung orthopädischer und neurologischer Schmerzerkrankungen entwickelt. Inzwischen wird sie von Ärzten in ganz Europa eingesetzt.

Ziele der Axomeratherapie

Ziel der Therapie ist die nachhaltige Besserung, auch bei chronischen Beschwerden, möglichst ohne Medikamente und innerhalb weniger Behandlungen. 
Ablauf:

Behandlung und Dauer der Therapie

Die Behandlung dauert etwa 30 Minuten und erfolgt im Liegen. Dabei werden feine Akupunkturnadeln an der betroffenen Stelle platziert und mit einem Stimulationsgerät verbunden. Die elektrischen Reize sind sehr schwach und meist nicht oder nur als leichtes Kribbeln spürbar. Danach kann der Alltag normal fortgesetzt werden.

In der Regel sind 2 bis 6 Sitzungen im Abstand von 3 bis 7 Tagen nötig.

Wirkung und Nebenwirkungen

Häufig zeigt sich schon nach wenigen Stunden ein erster Effekt, die Beschwerden können sich über Wochen weiter bessern. Eine vollständige Beschwerdefreiheit ist möglich, aber nicht garantiert.

Die Therapie gilt als gut erprobt. In Einzelfällen kann Müdigkeit auftreten. Trotz schneller Besserung sollen starke körperliche Belastungen zunächst vermieden werden.

Einsatzgebiete

Die Therapie wird vor allem bei orthopädischen und sportmedizinischen Beschwerden eingesetzt, zum Beispiel bei:

  • Hüft-, Knie-, Schulter- und Ellenbogenschmerzen
  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Fersenschmerz und Zehenschmerz
  • Sehnenentzündungen und Überlastungsschäden
  • Muskelfaserrissen, Verstauchungen und Bänderrissen
  • Tennisarm, Golferarm und ähnlichen Beschwerden

Text- und Bild-Quelle: www.axomera.com